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Zuletzt aktualisiert am 10/02/2026 von Maria Hufnagl

Ist der Hals trocken und kratzig, kündigt sich oft eine Erkältung an. In solchen Momenten greife ich zu meinem Kurkuma-Honig – einem bewährten Hausmittel und natürlichen Antibiotikum aus der ayurvedischen Küche. Das Rezept ist einfach, die Wirkung stark: gegen Husten, Halsschmerzen und erste Erkältungssymptome.


Wie Kurkuma bei Erkältung und Husten hilft

Kurkuma sowie Bienenhonig sind im Ayurveda wichtige Heilmittel. Kurkuma ist antioxidativ, antibiotisch sowie entzündungshemmend. Die Wirkung von Curcumin, dem wichtigen Inhaltsstoff im Kurkuma, wird durch das Piperin im Pfeffer verbessert. Man könnte sagen: Piperin wirkt bei Curcumin ähnlich wie ein Katalysator. Deshalb solltest du die Prise Pfeffer nie vergessen.
Schwangere, Stillende und Personen mit Gallensteinen sollten Kurkuma vorsichtig dosieren und ggf. ihren Arzt befragen.


Honig bei Halsschmerzen – süß, herb und schleimlösend

Bienenhonig hat eine desinfizierende Wirkung. Im Ayurveda hat er zudem eine Trägerfunktion. In diesem Fall „trägt“ er Kurkuma in den Körper und unterstützt dessen Wirkung. Vom Geschmack her ist Honig süß und herb. Er ist subtil und hat eine  auskratzende und reinigende Wirkung. Er kann Schleim und Kapha entfernen. Damit ist Honig ähnlich wie eine Müllabfuhr für verschleimte Atemwege. Mein Tipp: Wenn du guten Honig für Erkältungskrankheiten kaufen möchtest, greife zu dem dunklen, möglichst abgelagerten Waldhonig. Dieser entsorgt Schleim am besten.


Rezept: Kurkuma-Honig selber machen

Zutaten für ein kleines Glas Kurkuma-Honig

2 ELHonig (am besten Waldhonig)
1 ELKurkuma-Pulver
1 Priseschwarzer Pfeffer oder langer Pfeffer gemahlen

Den Honig bei Raumtemperatur streichfest werden lassen. Dann mit dem Kurkuma und dem Pfeffer zu einer feinen Paste verrühren. Am besten ist es, wenn die Konsistenz der einer Zahnpasta ähnelt. Fülle dann die Honig-Mischung in ein sauberes, verschließbares Glas. Fertig!
Nun ist deine Erklältungsmedizin jederzeit griffbereit und muss nicht gekühlt werden.

Das Rezept stammt aus meinem Buch „Gewürzmedizin des Ayurveda”.


Häufige Fragen zu Kurkuma-Honig bei Erkältung

  • Wie oft sollte man Kurkuma-Honig bei Erkältung einnehmen?
    Zu Beginn – bei den ersten Anzeichen einer Erkältung – stündlich einen Teelöffel langsam im Mund zergehen lassen. Später alle drei Stunden, dann nur noch 1-2 mal am Tag.

  • Hilft das Hausmittel auch bei Husten?
    Ja, besonders bei trockenem Reizhusten. Kurkuma wirkt entzündungshemmend, Honig beruhigt die Schleimhäute.

  • Kann man die Paste vorbeugend einnehmen?
    Viele nehmen einen halben Teelöffel Kurkumapulver zur Stärkung der Abwehrkräfte – besonders in der kalten Jahreszeit.

  • Hat Kurkuma-Honig noch andere Vorteile?
    Kurkuma-Honig unterstützt auch die Verdauung, weil Kurkuma die Gallensekretion anregt und Honig eine präbiotische Wirkung auf den Darm hat. Dazu einen Teelöffel Kurkuma-Honig vor der Mahlzeit einnehmen.

  • Ist Kurkuma-Honig das Gleiche wie goldener Honig?
    Ja. Kurkuma-Honig wird auch „goldener Honig” genannt, weil die Paste so wunderbar golden aussieht. Ähnlich ist es bei der Goldenen Milch, welche ebenfalls durch Kurkuma ihre imposante Farbe erhält.

Jetzt wünsche ich gute Gesundheit, sodass du den Kurkuma-Honig garnicht erst benötigst. Und wenn doch, berichte mir gerne von deinen Erfahrungen.

Alles Gute
deine
Maria