Karotten-Sanddorn-Porridge

Kartotten zum Frühstück? „Warum nicht?” meine ich. Sie schmecken süß und saftig. Verfeinert mit Sanddornsaft geben sie dem Frühstück einen feinen süß-sauren Kick. So starten Sie mit Schwung in den Tag. Seit zwei Wochen ist dieser ayurvedische Porridge übrigens mein Lieblingsfrühstück.

Zutaten für 1 Person

1Karotte
2 cmIngwerwurzel
2 EL Haselnüsse
1 ELKokosöl
½ TL Kardamom gemahlen oder frisch gemörsert
½ TL Zimt
5 ELDinkelflocken
1 ELRosinen
1 TLRohrzucker
150 mlApfelsaft
50 mlSanddornsaft

Die Karotte waschen und ggf. schälen. Grob raspeln.
Ingwer schälen und fein hacken.
Die Haselnüsse ebenfalls hacken.

Zubereitung

Jetzt das Kokosöl in einem Topf erhitzen. Kardamom und Zimt kurz darin anrösten bzw. schwenken. Vorsicht: Wirklich nur kurz, denn diese Gewürze können sehr schnell verbrennen. Dann den Ingwer dazugeben und anrösten. Sobald er bräunt, die Dinkelflocken, Rosinen und Haselnüsse unterrühren. Zucker einrühren und mit Apfel- und Sanddornsaft aufgießen und zugedeckt etwa 2-3 Minuten köcheln lassen, bis die Karotten etwas weich geworden sind. Fertig ist der leckere Porridge!

Der Geschmack macht´s

Karotte ist nicht gleich Karotte. Die gelben Rüben bieten eine große Geschmacksvielfalt: mal erdig-herb, mal süß-fruchtig, leicht scharf und mal einfach nur süß. Je nach Sorte und Standort liefern sie uns ein anderes Geschmackserlebnis. Ein wahres Geschenk der Natur. Ich liebe die süß-fruchtigen Sorten. Die Süße beruhigt das Vata- und Pitta-Dosha. Die herben Karottensorten passen gut für Pitta und Kapha. Leicht scharf sind sie für Kapha geeignet. So können Sie bei der Auswahl der Karotten den Porridge noch optimaler auf Ihren Typ abstimmen. Ist das nicht genial?

Außerdem bieten Karotten mehr Kauerlebnis als gekochte Äpfel und Birnen. In der Ernährungsberatung werde ich immer nach Alternativen für ein breiiges Frühstück gefragt. Dieser Porridge dürfte alle diejenigen ansprechen, die gern mit einem warmen Brei in den Tag starten wollen und trotzdem ihre Kiefermuskulatur trainieren möchten.

Ich bin gespannt, wie er Ihnen schmeckt.

Herzliche Grüße

Ihre Maria Hufnagl

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