Bärlauch-Risotto

Wunderbar, jetzt ist Bärlauchzeit! Die zarten, grünen Blätter zaubern Ihnen den Frühling auf den Esstisch. Ihr Aroma ist unvergleichlich. Sie bringen Frische und Leichtigkeit in die Frühlingsküche. Bei mir gab es heute ein leckeres Bärlauch-Risotto. Vielleicht haben Sie Lust, es nachzukochen.

Zutaten für 4 Personen

½ TL      Koriandersamen
1            Schalotte
2 EL      Ghee
2            Lorbeerblätter
300 g    Risottoreis
1 Bund Bärlauch
¼ TL     Muskatnuss gemahlen
¼ TL     Pippali gemahlen
1 l          heiße Gemüsebrühe
1 Glas   Weißwein
½ TL     Rohrzucker
Salz
Zitronensaft

Zubereitung

Koriandersamen mörsern.
Schalotte klein schneiden.

Ghee in einem Topf mit dickem Boden erhitzen. Die Lorbeerblätter und den Koriander zugeben und kurz anrösten. Dann die Schalotte unterrühren und etwas anrösten. Reis zufügen und einige Minuten anbraten. Dann Muskat, Pippali unterrühren und mit etwas Gemüsebrühe aufgießen. Umrühren und zugedeckt bei geringer Temperatur köcheln lassen.

In der Zwischenzeit in den Bärlauch waschen und in sehr feine Streifen schneiden.
Das Risotto immer wieder umrühren und erneut mit etwas Brühe aufgießen. Immer so viel Flüssigkeit einrühren, dass der Reis im Topf nicht anbrennt.
Nach 15 Minuten Bärlauch und Salz zugeben und weiter kochen. Immer wieder mit Brühe aufgießen bis eine schöne sämige Masse entsteht. Zum Schluss Wein unterrühren, mit Zitronensaft und Zucker abschmecken und noch einige Minuten zugedeckt ziehen lassen.

Je nach Reissorte benötigt man mehr oder weniger Flüssigkeit.

Bärlauch reinigt die Gefäße

Bärlauch ist botanisch mit dem Knoblauch verwandt und wird auch Waldknoblauch genannt. Wen wundert es also, dass die Heilwirkungen von Bärlauch denen von Knoblauch ähneln. Bärlauch reinigt die Blutgefäße, senkt den Cholesterinspiegel und den Blutdruck. Verwenden Sie Bärlauch in der Küche möglichst bevor er blüht. (Danach ist er ein attraktiver Blumenschmuck.) Frisch von der Wiese oder vom Markt sollten Sie Bärlauch rasch verarbeiten, damit die Inhaltsstoffe nicht leiden.

Ayurvedisch gesehen sind Bärlauchblätter scharf, bitter und salzig. Sie reinigen nicht nur den Körper, sie reduzieren auch Kapha – also perfekt für die kleine Frühjahrskur.

Warum das Anbraten von Reis so wichtig ist

Für ein gutes Risotto sollte der Reis immer einige Minuten angebraten werden. In meinen Koch-Workshops weise ich immer darauf hin, dass Reis, der vor dem Aufgießen angebraten wird, besser bekömmlich ist. Das Anrösten macht den Reis leichter verdaulich, so die Theorie im Ayurveda.
Zudem bekommt das Risotto ein besseres Aroma. Durch das Anbraten wird die Stärke gebunden und die Masse ist nicht klumpig.

Probieren Sie es auch!

Viel Freude beim Nachkochen!

Ihre
Maria Hufnagl

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